Grundlagen einer Geldanlage

Jede Form einer Geldanlage unterliegt Gesetzmäßigkeiten. Die wichtigsten Kriterien sind SICHERHEIT, RENDITE und VERFÜGBARKEIT (Liquidität). Eine maximale Rendite, optimale Sicherheit und jederzeitige Verfügbarkeit der Geldanlage gibt es nicht. Je höher die Sicherheit, desto geringer ist die Rendite und umgekehrt.

 

Weitere Faktoren die bei allen Geldanlagen einen Einfluss haben, sind die Kosten der Produkte, Steuern und die Kaufkraft (Inflation). Die Auswirkungen dieser Faktoren werden vor allem bei langfristigen Investitionen unterschätzt.

Inflation + Kaufkraft

Steigen die Preise, ist das Geld am Ende einer Betrachtung weniger wert. Wie viel weniger mit dem vorhandenen Geldwert gekauft werden kann, wird durch die Inflationsrate bestimmt, die durch das statistische Bundesamt auf Basis eines bestimmten Warenkorbes bestimmt wird. Dieser Preisindex ist der zentrale Indikator für die Entwicklung des Geldwertes.

Mit der Inflation sinkt die reale Rendite von Investitionen:

Bei 4% Zinsertrag und 2% Inflation bleibt tatsächlich nur eine reale Rendite von zwei Prozent. Wer sein Geld zu einem Prozent Zinsen anlegt, erzielt bei zwei Prozent Inflation real sogar einen Verlust.

Rendite + Kosten

In allen Vorsorgeprodukten und Geldanlagen stecken Kosten für den Abschluss und den Vertrieb. Anleger sollten wissen dass nur der Betrag, nach Abzug der Kosten an den Märkten angelegt und die gewünschten Marktrenditen erzielen kann.

Entscheidend für einen nachhaltigen Anlageerfolg ist die reale Verzinsung der Geldanlage. Die reale Rendite ist die Marktrendite nach Abzug von Kosten und Steuern.


 
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